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Beitrag Dr. Krüger in der Publikation:
Corporate Social Responsibility in kommunalen Unternehmen

Buchtitel

Kooperation Steuerrecht - Steuerberatung:
Dr. Wenmakers & Partner

Dr. Wenmakers
Dr. Wenmakers

 

Die Kanzlei Krüger arbeitet langjährig mit Rechtsanwälten und Steuerberatern sowie Notaren und Wirtschaftsprüfern, die allesamt mehrsprachig sind, auf Mallorca zusammen. So bestehen beste Kontakte zu den jeweiligen Stadtverwaltungen der Insel und deren Grundbuchämter. Manch ein ansonsten auf Mallorca langwieriges Verfahren kann so erheblich beschleunigt werden.

Der Erstkontakt zu diesem Netzwerk erfolgt über Rechtsanwalt Dr.jur. Kay Krüger, der alsbald einen Termin mit dem Mandanten auf Mallorca oder auch in Deutschland vereinbaren wird. Rufen Sie einmal unverbindlich an!

 

Bundesweit in Kooperation mit ausgesuchten Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern

 

© Frank Wiedemeier

Sponsoring

Fundraising

Sponsoring

Unterstützung durch die Kanzlei Krüger

Unternehmen erkennen zunehmend den gemeinnützigen Bereich als für sie neues Terrain der Werbung und Profilierung. Bekannte und aktuelle Beispiele sind das Engagement von Unternehmen wie der Ruhrgas zur Wiederherstellung des Bernsteinzimmers in St. Petersburg oder auch die Aktion der Firma Krombacher in Zusammenarbeit mit dem WWF für den Regenwald.

Über derlei direkte Marketing Maßnahmen hinaus fördern Unternehmen zielgerichtet gemeinnützige Organisationen, um im Bewusstsein der Öffentlichkeit, mithin ihrer Zielgruppe, nicht nur als gewinnorientierte Unternehmungen wahrgenommen zu werden, sondern auch auf ihr philanthropisches Wirken hinzuweisen. (Näheres zum Thema CCorporate Social Responsibility (CSR) finden unter CSR - Sponsoring

Dabei macht Sponsoring durchaus auch in der Region Sinn, sowohl Einzelhändler unterstützen Sportveranstaltungen als auch Unternehmen die Universität in der Region.

Der vermeintlich altruistische Zweck ist sicherlich meistens mit der (legitimen) Erwartung verbunden, innerhalb der Zielgruppe des Unternehmens und seiner Unternehmensleistungen das Ansehen des Unternehmens und so quasi als Sekundäreffekt, den Umsatz und den Gewinn zu steigern.

Zum Zwecke der Unternehmensprofilierung durch gemeinnütziges Engagement nimmt das Sponsoring einen bedeutenden Platz ein.

Statt einen eigenen Verein oder eine Stiftung zu errichten, engagieren sich Unternehmen verstärkt durch Unterstützung von Vereinen mit der Maßgabe hierfür von dem Verein eine Gegenleistung, meist in Form von Werbeleistungen zu erhalten.

Die Kanzlei Krüger unterstützt die Suche nach geeigneten Sponsoren und gibt Hilfestellung bei der Beantwortung folgender Fragestellungen:

  • Welcher gemeinnützige Zweck passt zum Unternehmensprofil?
  • Wie ist die steuerliche Seite in Kenntnis der gesetzlichen Vorgaben (Sponsoringerlass, Besteuerung nach EStG etc. zu gestalten)
  • Welche Organisation fördert diesen/diese Zwecke?
  • Wie kann ein gemeinnützige Organisation hinreichende Professionalität gegenüber einem Sponsoren gewährleisten - der Sponsor sucht einen Kooperationspartner für seine Marketingstrategie!
  • Welcher gemeinnütziger Zweck passt zum Unternehmensprofil?
  • Welche Organisation fördert diesen/diese Zwecke?
  • Woran ist die hinreichende Professionalität einer gemeinnützigen Organisation erkennbar (Kriterienkatalog)?
  • Welche Werbeleistung kann erwartet werden?
  • Wo liegen die Probleme bei der gemeinnützigen Organisation (Besteuerung der Sponsorenleistung - Imagebeeinflussung durch Sponsoring?
  • Beeinflussung der Förderung durch Unternehmen - Möglichkeiten und Grenzen!
  • Was gehört in einen Sponsorenvertrag?
  • Haftungsfragen
  • Vermittlungsleistungen zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen
  • Projektauswahl im Auftrag von Unternehmen auf der Suche nach der "passenden" Förderung
  • Coaching von Mitarbeitern, die diesen Bereich betreuen

Unter Sponsoring ordnet die Finanzverwaltung die Gewährung von Geld oder geldwerten Vorteilen durch Unternehmen zur Förderung von Personen, Gruppen und/oder Organisationen in sportlichen, kulturellen, kirchlichen, wissenschaftlichen, sozialen, ökonomischen oder ähnlich bedeutsamen gesellschaftspolitischen Bereichen ein, mit der regelmäßig auch eigene unternehmensbezogene Ziele der Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit verbunden werden.

Damit ist das Sponsoring grundsätzlich durch eine gegenseitige Leistungsbeziehung gekennzeichnet, in der der Sponsor auch eigene wirtschaftliche Interessen verfolgt.

Zur Absicherung von Leistung und Gegenleistung wird in der Regel der so genannte Sponsorvertrag geschlossen.

Der Sponsor kann die Sponsorleistung als Betriebsausgabe steuerlich geltend machen, wenn eine Betriebliche Veranlassung der Ausgabe gem. § 4 Abs. 4 EStG zu bejahen ist, dies ist dann der Fall, wenn das unternehmerische Ansehen erhöht wird.

Die Sponsorleistung ist aus steuerlicher Sicht wesentlich komplizierter. Dies ergibt sich daraus, dass es beim Sponsoring zum Austausch von Leistung und Gegenleistung kommt, hier geriert sich eine NPO wie ein gewerblich agierender Kaufmann. Die Spende ist insofern unproblematisch, als das diese auf Grund ihrer Wesensart als freiwillige Gabe ohne Gegenleistung den gewerblichen Charakter vermissen lässt.

Die Finanzbehörden befürchten beim Austausch von Leistung und Gegenleistung (so auch bei übrigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben), insbesondere wenn bestimmte Grenzen nicht eingehalten werden, Wettbewerbsverzerrungen. Es soll nicht dazu kommen, dass Gemeinnützige mit dem Hintergrund der grundsätzlichen Steuerfreiheit in Konkurrenz zu steuerpflichtigen Gewerbetreibenden treten.

Vor diesem Hintergrund ist der so genannte Sponsoringerlass entstanden - Kenntnis und Verständnis dieses Erlasses und Ansprache des Sponsors und Ausrichtung des Sponsoring entscheiden darüber,

  1. ob die NPO die Einnahmen versteuern muss oder nicht,
  2. wie die Rechnung an den Sponsor auszusehen hat und ob
  3. die NPO ihre Gemeinnützigkeit verlieren könnte, da das Sponsoring derart in den Vordergrund tritt, dass die Organisation entgegen Ihrer Satzung "in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke" verfolgt.

Die Ansprache eines potentiellen Sponsors will gut vorbereitet sein. Zunächst muss der Sponsor sich mit der NPO inhaltlich identifizieren können, die Aussage des Unternehmens muss durch das Sponsorenengagement befördert werden. So macht es sicher wenig Sinn, wenn eine Tabakfirma eine Gesundheitsorganisation unterstützen soll.

Der Gesponsorte muss den Mehrwert für den Sponsor herausstellen, hierauf muss die Gegenleistung, die der Gesponsorte als Angebot formulieren sollte, ausgerichtet sein.

Zu guter Letzt muss die gemeinnützige Organisation professionell mit den Marketing Experten eines Unternehmens zusammenarbeiten können, dies beginnt bei der Erreichbarkeit der Mitarbeiter über die Beantwortung steuerlicher Fragen und hiermit verbundener Gestaltungsalternativen bis hin zur zügigen vertraglichen Umsetzung.

Die Kanzlei Krüger unterstützt sowohl Unternehmen als auch gemeinnützige Organisationen bei der reibungslosen Abwicklung.