Spezialisierung

 

Schwerpunkte

 

Sonstiges

 

Beitrag Dr. Krüger in der Publikation:
Corporate Social Responsibility in kommunalen Unternehmen

Buchtitel

Kooperation Steuerrecht - Steuerberatung:
Dr. Wenmakers & Partner

Dr. Wenmakers
Dr. Wenmakers

 

Die Kanzlei Krüger arbeitet langjährig mit Rechtsanwälten und Steuerberatern sowie Notaren und Wirtschaftsprüfern, die allesamt mehrsprachig sind, auf Mallorca zusammen. So bestehen beste Kontakte zu den jeweiligen Stadtverwaltungen der Insel und deren Grundbuchämter. Manch ein ansonsten auf Mallorca langwieriges Verfahren kann so erheblich beschleunigt werden.

Der Erstkontakt zu diesem Netzwerk erfolgt über Rechtsanwalt Dr.jur. Kay Krüger, der alsbald einen Termin mit dem Mandanten auf Mallorca oder auch in Deutschland vereinbaren wird. Rufen Sie einmal unverbindlich an!

 

Bundesweit in Kooperation mit ausgesuchten Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern

 

© Frank Wiedemeier

Steuerliche Aspekte

Beratung von Unternehmen - CSR

Steuerliche Aspekte der Unternehmensnachfolge

Wenn die Reduzierung der Steuerbelastung auch bei der Nachfolge im Familienunternehmen nur ein Ziel von mehreren darstellen sollte, ist sie dennoch von erheblicher Bedeutung. Bei vernachlässigter Berücksichtigung des steuerlichen Umfeldes drohen dem Unternehmensnachfolger (und damit dem Unternehmen) unter Umständen erhebliche Belastungen durch Schenkung-/Erbschaftsteuer und Einkommen-/Gewerbesteuer.

Ertragsteuern

Die ertragsteuerlichen Folgen betreffen im Wesentlichen den Bereich der Einkommensteuer und der Gewerbesteuer. Bei diesem Komplex sind insbesondere folgende Fragestellungen von Bedeutung:

  • Ist die Erbregelung bzw. die Erbauseinandersetzung ohne Realisierung von stillen Reserven möglich (Buchwertfortführung)?
  • Bestehen steuerliche Verlustvorträge des Erblassers bzw. wie können diese verwertet werden? Verfügt die Gesellschaft, deren Anteile vererbt werden, über steuerliche Verlustvorträge?
  • Ist die Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen aus Ausgleichszahlungen im Rahmen der Erbauseinandersetzung möglich?
  • Steuerliche Geltendmachung von Ausgleichszahlungen an den Erblasser bzw. an Familien- angehörige?
  • Buchwertfortführung oder Gewinnrealisierung?

Vererblichkeit des Verlustvortrages

Nach früherer Rechtslage konnte auch ein einkommenssteuerlicher Verlustvortrag des Erblassers vererbt werden, so dass die Erben unter bestimmten Bedingungen einen eventuell vorhandenen einkommenssteuerlichen Verlustvortrag des Erblassers mit eigenen Einkünften verrechnen konnten.

Es gilt anhand der aktuellen Gesetzeslage und der Handhabungspraxis des zuständigen Finanzamtes auch hinsichtlich der Verluste den steueroptimierten Übergang zu schaffen.

Hierzu gehören weitere zu beachtende Besonderheiten:

  • Die Abzugsfähigkeit von Schuldzinsen
  • Einmalzahlungen - laufende Zahlungen
Sowohl bei Übertragungen im Rahmen vorweggenommener Erbfolge als auch im Erbfall kann der Unternehmensnachfolger durch Vereinbarung oder kraft Gesetz zu Ausgleichszahlungen in Form von Einmalzahlungen oder zu laufenden Zahlungen verpflichtet sein, z.B. Abstandszahlungen an den Betriebsübergeber und Gleichstellungsgelder an dessen nicht erbende Angehörige.
  • Schenkung- /Erbschaftsteuer

Der Erbschaft-/Schenkungsteuer unterliegt sowohl eine Schenkung unter Lebenden als auch der Erwerb von Todes wegen. Zu versteuern ist der gesamte Vermögensanfall, unabhängig davon, ob es sich um in- oder ausländisches Vermögen handelt.

Besonderheiten ergeben sich zu Gunsten des Mandanten, wenn eine Stiftungserrichtung in die zu erarbeitende Strategie mit eingebunden

  • Grundvermögen

Der Wert des Grundvermögens wird nach dem sog. Bedarfswert ermittelt. Das Bedarfswert- verfahren ist ein standardisiertes Bewertungsver- fahren, das grundsätzlich an den (fiktiven) Ertragswert des Grundstücks anknüpft.

  • Betriebsvermögen

Die Bewertung des Betriebsvermögens erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt der Schenkung/des Erbfalls. Ggf. muss durch Hilfsrechnungen eine Fortschreibung vom letzten Bilanzstichtag vorgenommen werden.

  • Kapitalvermögen

Der Wert der Anteile an Kapitalgesellschaften wird, sofern kein Börsen- oder Marktwert be- steht, nach dem sog. Stuttgarter Verfahren errechnet.

  • Sonstige Vermögen

Sonstiges Vermögen wird grundsätzlich mit dem Verkehrswert bewertet.

  • Schulden

Schulden werden grundsätzlich mit dem Nominalwert der Verbindlichkeit angesetzt.

  • Begünstigter Erwerb von Betriebsvermögen/ Anteilen an Kapitalgesellschaften